Wieso du dich entscheiden solltest

Entscheidungen. Wir kennen sie alle und mögen sie nicht unbedingt. Oftmals schieben wir die Entscheidungen auf, weil wir uns nicht entscheiden wollen oder können, zumindest meinen wir das. Meistens ist aber ganz einfach die Angst vor einer falschen Entscheidung schuld daran.

Warum du eine Entscheidung treffen solltest

Dennoch: hin und wieder musst auch du eine Entscheidung treffen, selbst dann, wenn du alles gerne so lassen würdest, wie es ist. Schließlich treten Veränderungen auch dann ein, wenn du dich nicht bewusst und aktiv entschieden hast. Schließlich können auch die Entscheidungen in deinem Umfeld einen Einfluss auf dich und dein Leben haben. Allerdings kannst du dann nichts ändern beziehungsweise es hilft dann nichts, sich darüber zu ärgern, dass diese Entscheidung dir nun nicht passt.  Wenn du also immer passiv bleibt, trifft das Leben beziehungsweise der Kosmos die Entscheidungen für dich.

Bauch- oder Kopfentscheidung?

Bei mir ist es meistens so, dass ich gleich mehrere Stimmen in meinem Kopf habe, wenn ich mal wieder eine Entscheidung treffen muss. Vielleicht kennst du das auch. Gleichzeitig kommt dann noch das Herz dazu, das in aller Regel etwas ganz anderes will als der Kopf. Bei größeren oder großen Entscheidungen, die vieles, vielleicht sogar das Leben verändern können, wäge ich dann immer ganz genau ab. Dabei hilft es mir, in meinem Notizbuch alles aufzuschreiben – und nein, nicht nur Pro- und Contralisten, sondern ich journale darüber, wie alles aussehen könnte, wenn ich mich dafür entscheide. Meistens hilft mir das schon sehr viel weiter. Wenn mein Herz vollständig „ja“ zu der Entscheidung sagt, weiß ich, dass es die richtige ist. Sonst lasse ich es. Nur mit dem Kopf treffe ich höchstens kleine Entscheidungen. Aber auch hier gibt es einen guten Trick: einfach von 5 an rückwärts zählen und dann machen oder lassen, denn sonst schaltet sich der innere Kritiker ein und bremst dich garantiert aus.

Die Angst vor falschen Entscheidungen

Dann ist da noch die Angst davor, eine falsche Entscheidung zu treffen. Diese Angst kennen wohl die meisten von uns. Diese Angst kommt aber nur daher, dass man glaubt, etwas verpassen zu können. Oftmals ist diese Angst auch nicht rational begründet. Wählst du Variante A, merkst du plötzlich das Variante B viel besser gewesen wäre. Deshalb wählst du lieber gar nichts und verpasst beide Optionen. Dann gibt es aber noch diese Art an Entscheidungen, bei denen du dich gleich für beides entscheiden kannst oder eben auch beide Varianten ausprobieren kannst, solltest du merken, dass Variante vielleicht doch nicht die richtige war. Und dann gibt es da immer noch die Möglichkeit, sich noch einmal umzuentscheiden. Es ist also nicht immer alles in Stein gemeißelt.

Fehler zulassen

Natürlich kann es auch immer wieder passieren, dass du mal eine falsche Entscheidung getroffen hast. Sollte das passiert sein, gib den Fehler lieber offen zu, denn dadurch wirst du wieder offen für neue Möglichkeiten. Auch hilft es gar nichts, hinterher wegen dieser Entscheidung zu jammern. Vielleicht konntest du durch diese Fehlentscheidungen sogar etwas lernen, vielleicht sogar über dich – und das ist oftmals viel mehr wert als alles andere. Sollte dir das also passieren, siehe es einfach als Lerneffekt. Ich konnte auf diese Weise schon oft etwas über mich lernen, sodass ich heute einigen dieser Fehler sogar dankbar bin, für dass, was sie mir gezeigt haben.

Du siehst, Passivität bringt also gar nichts – außer vielleicht, dass du dich am Ende nur über dich selbst ärgerst. Aktivität bringt kann dich in Sachen Entscheidungen voran bringen.

Wie ist das bei dir? Kannst du dich gut entscheiden? Und falls ja, was sind deine Tipps für bewusste Entscheidungen?

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